Tarte-Fans springen auf dem Tisch, wenn wir kochen Hokkaido-Quiche

GRUNDKURS KOCHEN / BACKEN, GEMÜSE | 2.3.2021
  

Foto: Archiv

Es ließe sich darüber streiten, ob die Falter-Kombüse diesmal eine Quiche oder eine Tarte bäckt. Aber anstatt uns mit kulinarischen Haarspaltereien aufzuhalten, schreiten wir zur Tarte: Quiche mit Hokkaidokürbis.

Dazu braucht es erst einmal Mürbteig: 250 Gramm glattes Mehl, einen Teelöffel Salz, 130 Gramm Butterflocken, ein Ei und drei bis fünf Esslöffel kaltes Wasser schnell zu einem glatten Teig verkneten.

Die Betonung liegt auf „schnell“, sobald die Butter in den Händen schmilzt, war’s das mit dem Mürbteig. Zwei Stunden abgedeckt kaltstellen.

Das Backrohr auf 200 Grad vorheizen. Tarteform mit 28 Zentimeter Durchmesser einfetten. Teig noch einmal kurz durchkneten und auf drei Millimeter Dicke ausrollen. Die Form auslegen, den Teigboden mit der Gabel mehrmals einstechen und dann 20 Minuten backen.

Derweil zwei Knoblauchzehen schälen, fein hacken und mit zwei Ästen fein gehacktem frischem Rosmarin, zwei Esslöffeln Rapsöl und einem halben Teelöffel Salz vermischen. Einen etwa 700 Gramm schweren Hokkaidokürbis entkernen und in circa daumendicke Spalten schneiden.

Kürbisspalten auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und mit der Ölmischung bestreichen, dann den Teigboden aus dem Rohr nehmen und den Kürbis an seiner statt hineinschieben und ebenfalls 20 Minuten backen lassen.

Nun vier Eier und je 200 Milliliter Obers und Crème fraîche verquirlen. Salzen, pfeffern.

Die Kürbisspalten aus dem Rohr auf dem gebackenen Teig verteilen, mit dem Eiergemisch begießen und 130 Gramm Blauschimmelkäse darüberbröseln, anschließend das Ganze etwa 20 bis 30 Minuten im Rohr fertigbacken.