Müsliriegel

Die gehen nicht nur gut zum Frühstück, die spenden auch zwischendurch Energie. Und schmecken besser als die aus dem Päckchen

THURNHER AUF REZEPT / FRÜHSTÜCK   

Foto: Irena Rosc

Müsli muss sein. Ich nehme es – wie fast jeder andere – zu mir, betrachte aber die hier beschriebenen Müsliriegel als gute Alternative: Man kann die Riegel überallhin mitnehmen, und sie sind deutlich knackiger als reguläre Müslis. Müsli-Flocken werden im Allgemeinen ohnehin zu lange eingeweicht. Das originale Mus des Dr. Bircher sollte zwölf Stunden eingeweicht werden. Das scheint mir entschieden zu viel. Ich ziehe es vor, meinen Nackthafer samt etwaigen Leinsamen und, wenn’s sein muss, sogar Flohsamen mit der Quetschmühle selbst zu mahlen, und zwar frisch. Dann Joghurt und Obst dazu, und das Ganze weicht gerade so lange auf, bis ich geduscht bin. Das reicht. Gesüßt wird mein Müsli übrigens mit Ahornsirup, Grad A, das ist der helle, der hat keinen bitteren Beigeschmack. Und wenn wir schon dabei sind: Das Joghurt gehört unbedigt ordentlich durchgerührt, ehe es auf die Flocken kommt. Die Riegel in diesem Rezept sind inspiriert von Produkten der biodynamischen Demeter-Landwirtschaft.


Rezept
für 4 Personen

Zutaten
160 g Flocken, grob und fein, verschiedene Getreide
je 4 EL Sonnenblumenkerne, Sesam, Leinsamen, 1 Handvoll Biorosinen
120 g Wal- oder Haselnüsse, gemahlen
je 4 EL Sonnenblumenöl und Wasser 4 EL Honig oder Agavensirup

Zubereitung
Erst trockene Zutaten in einer Schüssel mischen, dann Öl und Wasser, zuletzt Honig oder Sirup zufügen. Riegel oder Taler formen, auf ein Backblech geben, bei 160° C 20–30 Minuten backen.