Dies Himmels-Himbeeren-Dessert wär eines eigenen Namens wert

GRUNDKURS KOCHEN / SÜSSSPEISEN | 27.1.2021
  

Foto: Archiv

Verwegene Küchenrowdys würden es vermutlich Himbeer-Tiramisu nennen und dafür gegen Kulinarik-Konsis auf die Blutwiese ziehen. Man kann es sich leichter machen und das Ganze als „Biskottensalat mit Himbeer-Mascarpone-Marinade“ bezeichnen. Wie Sie diesen süßen Seelentröster auch nennen mögen, so wird er gemacht:

Das A und O ist die Hauptzutat -die Biskotte. Entweder Sie kaufen sie fertig (dann die dicken, italienischen) oder Sie machen sie einfach selbst.

Dazu heizen Sie das Backrohr auf 200 Grad vor. Nun sechs Eier trennen. Dotter mit 60 Gramm Staubzucker, einem Päckchen Vanillezucker und einer Prise Salz schaumig mixen. Die Eiklar mit abermals 60 Gramm Staubzucker zu cremigem Schnee schlagen.

Erst 150 Gramm Mehl, dann den Schnee vorsichtig unter die Dottermasse heben. Masse in einen Dressiersack mit glatter Tülle füllen und Streifen in der Höhe Ihrer Tortenform auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen.

Etwa zehn Minuten bei leicht geöffneter Backrohrtür backen und anschließend vom heißen Blech ziehen und auskühlen lassen.

Die kalten Biskotten einzeln kurz in Milch tauchen und die Tortenform (inklusive -rand) auslegen. Einen Becher Schlagobers mit einem Packerl Vanillezucker mischen und aufschlagen. Zwei Becher Mascarpone mit beliebig viel Staubzucker (Richtwert: 100 Gramm) und dem Abrieb einer Bio-Zitrone vermixen. Schlagobers unter die Masse heben. Einen Sack aufgetauter Tiefkühlhimbeeren einrühren und nun abwechselnd Creme und Biskotten einschichten. Mit Creme abschließen.

Unbedingt eine Nacht im Kühlschrank ziehen lassen!