Pfeif doch auf den Lockdown-Speck, Suppe macht den Trübsinn weg!

GRUNDKURS KOCHEN / SUPPEN | 25.11.2020
  

Foto: Archiv

Es ist wieder Zeit für Seelennahrung. Hochdosiert. Deshalb eine Vorwarnung: Wenn Sie gerade Kalorien zählen, werden Sie nach dem Genuss dieser Suppe Ihre Laufschuhe anziehen müssen. Andererseits sitzen wir gerade alle im selben Boot und der Lockdown-Speck wird demokratisch geteilt. Essen ist in diesen Zeiten nämlich nicht nur der Sex des Alters. Essen ist momentan vielmehr der Sex jeden Alters.

Wir kochen also eine simple Suppe, die sich auch ganz mühelos in ein dichtes Programm aus Homeoffice und Distance-Learning einfügt und zumindest für die Dauer des Essens glücklich macht: nämlich Süßkartoffelsuppe mit Kokosmilch.

Für vier Portionen des Kohlenhydratrausches schälen Sie 700 Gramm Süßkartoffeln, auch Bataten genannt (sind gerade auch aus heimischer Ernte erhältlich), und drei, vier Karotten und schneiden alles in grobe Würfel.

Je eine geschälte Zwiebel, eine Knoblauchzehe und ein walnussgroßes Stück Ingwer fein hacken und in etwas Öl glasig dünsten. Die gewürfelten Süßkartoffeln, Karotten und – je nach gewünschter Schärfe -feinst gehackte Chili zufügen. Alles zusammen kürz dünsten lassen. Dann einen halben Liter heiße Gemüsebrühe und eine Dose Kokosmilch hinzufügen und aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer, einem halben TL Kreuzkümmel würzen. Zwei Stängel Zitronengras dazugeben und zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen. Vor dem Servieren mit gehacktem frischem Koriander bestreuen. Wessen Dopamine da noch nicht tanzen, der esse noch ein warmes, gebuttertes Naan-Brot dazu. Das gibt es im Asia-Shop zu kaufen und schmeckt aus dem Backrohr ganz passabel. Selbstgemacht aber natürlich noch besser.