Magst den Strudel nicht versuchen, probier doch diesen Apfelkuchen!

GRUNDKURS KOCHEN / BACKEN | 18.11.2020
  

Foto: Archiv

Selbst gebackener Apfelkuchen ist so etwas wie der Inbegriff von Häuslichkeit. Als Apfelstrudel gehört er zur kulturellen DNA des Landes, aber es gibt noch unzählige Möglichkeiten mehr, den Apfel durch Erhitzen im Ofen auf eine höhere Stufe zu heben. Dieses Rezept eines einfachen Apfel-Blechkuchens kommt ohne Backtriebmittel aus -und ohne Topping.

Da der Teig nicht stark aufgeht, sind die Äpfel nicht bedeckt, schmoren im eigenen Saft und werden dabei ein bisschen gedörrt. Das ergibt die besondere Note dieses Kuchens für Anfänger, der Groß und Klein schmeckt und auf Kindergeburtstagen sogar das Zeug hat, dem Protagonisten Schokokuchen Konkurrenz zu machen, wie mehrfache Versuchsanordnungen erwiesen haben: Vom Apfelkuchen wird öfters nachgenommen!

Für den Teig mixt man 200 Gramm weiche Butter mit 200 Gramm Zucker, dazu kommen vier ganze Eier. Zum Schluss 275 Gramm Mehl oder Vollkornmehl dazugeben, verfeinert mit einer Prise Vanille. Den Teig auf ein gefettetes Backblech streichen. Für den Belag braucht man acht mittlere oder zehn kleinere Äpfel, die jetzt erst geschält und geviertelt werden. Die Viertel in nicht zu feine Schnitze schneiden (drei bis vier pro Viertel) und in Reihen leicht in den Teig gedrückt auflegen. Je dichter man sie legt, desto besser, die Stücke sollen sich auf jeden Fall überlappen. Zum Schluss etwas Zimt und je nach Geschmack und Säure der Äpfel eventuell einen Esslöffel Zucker drüberstreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad eine halbe Stunde backen. Konveniert hervorragend mit Schlagobers, aber auch köstlich zu einem Glas Weißwein.