Nimm zur Hand der Eier vier, der Kuchen wird es lohnen dir!

GRUNDKURS KOCHEN / BACKEN, OBST, SÜßSPEISEN | 25.2.2020
  

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Die Lust auf Kuchen kommt oft dann, wenn die Geschäfte bereits geschlossen haben. Wenn die Grundzutaten im Haus sind, dann ist es fast keine Hexerei etwa einen Gleichschwerkuchen zu machen. Also im Vergleich zum vielen Trash, den man spätnächtens noch auf Bahnhöfen bekommt, ist dieser eindeutig die schönere Wahl. Alles orientiert sich an den Eiern. Vier Stück sollten es sein. Am besten haben sie Zimmertemperatur, so wie auch die Butter. Diese vier wiegt man ab, und so viel nimmt man dann jeweils von Zucker, Mehl und Butter. Zur Not kann man zum neutralen Pflanzenöl greifen, wie etwa Raps oder Sonnenblume, oder damit ergänzen.

Man beginnt mit dem Aufschlagen der Eier und trennt ordentlich Dotter (Tasse) vom Eiweiß (kleine Rührschüssel). Mit dem Mixer schlägt man zunächst den Schnee schön steif. Mit dieser Reihenfolge erspart man sich das mühsame Zwischenreinigen der „Sprudler“, weil sonst der Schnee nichts wird. Danach platziert man Zucker und Fett in eine zweite, größere Rührschüssel und legt auch dort Hand an, so lange, bis sich eine feine Masse erhebt. Man versenkt die Eier und geht in Runde zwei. Schön gleichmäßig strukturiert sollte die Creme sein. Jetzt könnte man ein Säckchen Vanillezucker reinmischen oder eine Prise von der Zitrusschale (Tipp: unbehandelte Zitronen oder Orangen nach dem Pressen als Ganzes in den Tiefkühler geben und bei Bedarf die Reibe zücken).

Danach salopp das gesiebte Mehl mit etwas Backpulver darunterheben, detto den Schnee. Bei 180 Grad Celsius backen, die Dauer hängt von der verwendeten Backform ab. Erlaubt sind jegliche, gefettet und gestaubt müssen sie sein. Carte blanche bei Auflagen und Glasuren!