Braucht die Seele im Winter Futter, gibt es Suppe mit Erdnussbutter

GRUNDKURS KOCHEN / SUPPEN | 5.2.2020
  

Für alle, die es bitter nötig haben, kochen wir diese Woche Trostessen, denn wenig streichelt die Seele so liebevoll und nachhaltig wie gutes Essen. In schweren Zeiten ist sie deshalb eine wahre Freundin: die Erdnusssuppe mit Süßkartoffeln. Und einfach zuzubereiten ist sie obendrein.

Für einen großen Topf der Seelennahrung schälen und würfeln wir eine Schalotte klein, sowie drei Knoblauchzehen und ein etwa daumengroßes Stück Ingwer. Alles zusammen in Öl anschwitzen, bis die Schalottenstückchen glasig sind. Währenddessen schälen wir eine große Süßkartoffel und einen halben Hokkaidokürbis sowie einige violette Karotten und schneiden alles in

mundgerechte Stücke. Gemüse in den Topf und eine Dose gekochte Kichererbsen dazugeben. Alles ein paar Minuten zusammen anbraten. Nun eine Dose gehackte Paradeiser und eine handvoll rote Linsen dazugeben und mit Gemüsesuppe aufgießen. Sanft köcheln lassen.

Als Nächstes vier großzügige Löffel feiner Erdnussbutter in die Suppe rühren sowie einen Teelöffel afrikanisches Harissa, einen Teelöffel geräuchertes Paprikapulver, einen halben Teelöffel gemahlenen Kreuzkümmel, eine Prise Zimt und je nach gewünschtem Schärfegrad ein paar Chilis. Salzen und pfeffern und auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis das Gemüse weich und die Suppe cremig ist. Einen Bund frischen Koriander hacken und in die Suppe streuen. Dazu passen Chapati: Mehl mit einer Prise Salz, einem Schuss Öl und Wasser zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Kleine Kugeln formen, dünn auswalzen und in einer heißen Gußeisenpfanne von beiden Seiten ohne Öl backen. Unbedingt frisch und warm essen!