Kichererbsen in Kokos wälzen, bis die Gästeherzen schmelzen

GRUNDKURS KOCHEN / SÜSSSPEISEN | 27.11.2019
  

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Weihnachten naht und damit die vielerseits gehegte Erwartung, sich im Keksebacken zu üben, wenn nicht gar in einen Wettbewerb mit ambitionierten Zeitgenossen zu treten. Für Backfaule gibt es eine köstliche Alternative, die auch optisch einiges hermacht: Kichererbsen-Kokos-Kugeln mit Kardamom und Orangenschalen.

Sie haben eine weiche, fluffige Konsistenz und schmecken durch die Orangenschalen erstaunlich erfrischend. Der Kardamom gibt eine exotische und doch weihnachtliche Note, zudem ist das Entstehende vegan. Wer keine Zeit oder Lust hat, Kichererbsen zu kochen, nimmt einfach hochwertige vorgekochte aus dem Glas, wenn möglich in Bioqualität (die billigen aus der Dose schmecken etwas muffig). 220 Gramm Abtropfgewicht sollten es sein.

Sie werden mit drei Esslöffeln Kokosblütensirup oder einer anderen flüssigen Zuckeralternative (Dattelsirup oder Agavendicksaft) und einem halben Teelöffel Kardamom zerstampft oder püriert, je nachdem, ob Sie Stückchen oder eine glatte Masse bevorzugen. 80 Gramm nicht zu grobe Kokosraspeln mit dem Abrieb einer unbehandelten Orange mischen. 60 Gramm der Mischung kommen zu den Kichererbsen.

Die fertige Masse lässt sich dann leicht zwischen den Handflächen zu Kugeln formen, die Sie zum Schluss im Rest der Kokos-Orangenschalen-Mischung wälzen. Ergibt etwa 20 Stück. Die Kichererbsen-Kokos-Kugeln sind nicht so lange haltbar wie Kekse, lassen sich aber problemlos einfrieren. Das ermöglicht es Ihnen, zu Weihnachten mit einer echten Überraschung aufzuwarten. Vorausgesetzt, Sie können und wollen so lange warten mit dem Verzehr!