Japankürbis schmeckt recht fesch, würzt du ihn wie in Marrakesch

GRUNDKURS KOCHEN / GEMÜSE, VEGETARISCH | 18.9.2019
  

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Er ist von sattem Orange, nicht allzu groß und eine echte Geschmacksbombe: der Hokkaidokürbis. Derzeit ist er überall zu finden, mittlerweile auch in Bioqualität. Auf Märkten, im Supermarktregal und in verschiedenen Bauernhofläden. 1,50 Euro kosten sie etwa in den Ab-Hof-Verkaufsstellen im Seewinkel. Man nimmt sie einfach mit und wirft das Geld in eine Box. Dass der Bauer auf die Ehrlichkeit der Kaufenden setzt und diese wiederum den Produzenten nicht bestehlen, lässt den Kürbis gleich noch besser schmecken.

Aber zurück zum Eigentlichen, dem Rezept. Hokkaidokürbis braucht nicht viel Chichi, er schmeckt gebraten und nur wenig gewürzt am besten.

Dafür den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Den Hokkaidokürbis gründlich waschen (manchmal ist die Schale gewachst, dann mit heißem Wasser lösen) und vierteln. Mit einem Löffel die Kerne herauskratzen. Danach noch einmal halbieren, sodass acht handliche Spalten entstehen, die im Idealfall nicht umfallen. In einer Schüssel reichlich Olivenöl mit Flockensalz und frisch gemahlenem Pfeffer vermischen und die Spalten damit bepinseln. Diese auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech platzieren, den Rest der Marinade darauf verteilen und etwa eine halbe Stunde auf mittlere Schiene im Backrohr backen.

Zum erdigen, süßlichen Geschmack des Kürbisses passt ein Esslöffel voll Sauerrahm, reichlich bestreut mit der Gewürzmischung „Dukkah Deluxe“ vom Wiener Gewürzspezialisten Babette’s. Sie besteht aus Cashewnüssen, Mandeln, Pinienkernen, Pistazien, Sesam, Koriander, Cumin, Pfeffer, Minze, Salz, Ingwer, Korianderblättern und Zitronenschale.