Das so einfache wie perfekte Kleid aus Topfen für unsere Marillenheit

GRUNDKURS KOCHEN / OBST, SÜßSPEISEN | 10.7.2019
  

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Für diesen Topfenteig braucht es nur ein klein wenig an Vorausplanung -und frische Früchte. Marillen haben gerade Saison und sie sind der Klassiker in der Kombination mit Topfenteig und Butterbröseln.

Das Rezept stammt von Sabine Laub, einer Architektin und Designerin aus Wien, die es, weil sie es immer wieder macht, sich irgendwann einmal auf eine Karteikarte rausgeschrieben hat. Vermutlich aus dem „Plachutta“, neben dem „Sacher“ das Standardkochbuch der kochbegeisterten Österreicherin, des kochbegeisterten Österreichers. So genau weiß Laub das auch nicht mehr. Aber was einmal griffbereit auf Karteikarten in der Küche steht, verdient in jedem Fall das Prädikat „Basic“.

Für neun Stück rühren wir 60 g Butter mit etwas Salz und dem Saft einer halben Zitrone schaumig, geben ein Ei und einen Eidotter dazu, rühren 400 g Topfen und 100 g Mehl unter und stellen die Masse drei bis vier Stunden in den Kühlschrank (deshalb die Vorausplanung!).

Danach die Marillen mit dem patzigen Teig umhüllen, mit nassen Händen Knödel formen und diese in reichlich siedendem, nicht kochendem Wasser etwa 15 Minuten garziehen lassen. Dazu passen natürlich Semmelbrösel, die mit Butter kurz angeröstet werden, und jede Menge Staubzucker.