Herrscht im Neuen Jahr die Not, gibt’s Bohneneintopf mit Brot

GRUNDKURS KOCHEN / EINTOPF, VEGETARISCH | 30.1.2019
  

Foto: Birgit Wittstock

Es gibt Zeiten, da muss man den Gürtel enger schnallen. Die Motive sind meist zweierlei -Diät oder Geldnot; Spaß macht weder das eine noch das andere. Letzteres aber hindert einen wenigstens nicht daran zu völlern. Denn okay essen kann man auch mit wenig Geld. Wir treten den Beweis an und kochen ein Bohnengulasch für vier Personen, das knappe drei Euro kostet – die gepimpte Variante ist zugegebenermaßen besser, aber auch teurer und kommt bei schlechter Küchengrundausstattung (sprich: Öl, Knoblauch, Zwiebel Suppenwürfel, Gewürze fehlen) auf rund acht bis zehn Euro.

Wir legen mit der Deluxe-Variante los, indem wir eine Zwiebel und zwei Knoblauchzehen schälen und fein hacken, einen Paprika waschen, entkernen und in feine Streifen schneiden. Nun Zwiebel, Knoblauch und Paprika in einem Topf mit Öl anrösten. Etwa einen Esslöffel Tomatenmark einrühren, mit einem Liter Gemüsesuppe aufgießen und ein Lorbeerblatt dazugeben. Als Nächstes kommen ein Schuss Essig, eine Prise Majoran, eine gehackte Chili, ein Esslöffel Paprikapulver, Pfeffer und Salz dazu. Das Ganze etwa zehn Minuten köcheln lassen.

Jetzt eine 800-Gramm-Dose weiße Bohnen, eine Dose Zuckermais und vier in daumengroße Stücke geschnittene Erdäpfel hineingeben und weitere 30 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss einen Becher Rahm einrühren, das Lorbeerblatt entfernen.

Die Drei-Euro-Variante geht im Grunde genauso, jedoch wird auf frischen Paprika, Suppenwürfel, Tomatenmark, Lorbeerblatt und Essig gepfiffen. Solange Zwiebel, Rahm und Paprikapulver nicht eingespart werden müssen, ist alles gut. Dazu gibt’s Brot. Gerne auch älter und im Ofen aufgebacken.