Steht in jeder Küchenbibel: Heiße Suppe aus der Zwiebel

GRUNDKURS KOCHEN / SUPPEN | 9.1.2019
  

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Diese Woche bereiten wir in der Falter-Kombüse Zwiebelsuppe zu. Profan, mag so manch eine oder einer denken. Vor allem nach den fantastischen Feiertagsgelagen. Vielleicht. Um eine passable Zwiebelsuppe kochen zu können, braucht es tatsächlich keine großartigen Fertigkeiten. Sie mag ein einfaches Gericht sein, doch das macht sie nicht weniger schmackhaft, und obendrein ist sie auch noch wärmend und besteht aus saisonalen und regionalen Zutaten. Schnell gemacht ist sie auch noch – was will man eigentlich mehr? Wir jedenfalls nicht viel, abgesehen vom überbackenen Käsebrot obendrauf.

Für vier Portionen schälen wir erst einmal ein gutes Dreiviertelkilo Zwiebeln, halbieren die Knollen und schneiden sie in dünne Scheiben. Ja, das ist zum Heulen. Abhilfe schafft eine Schwimmerbrille.

Als Nächstes werden die Zwiebeln in etwas Olivenöl in einem Topf leicht glasig geröstet. Häufig umrühren, sonst brennen die Zwiebeln an! Nun ein Vierterl guten Weißweins und etwa 800 ml Gemüsesuppe dazugießen, aufkochen, mit Salz, Pfeffer und vier zerdrückten Knoblauchzehen würzen. Suppe etwa eine Viertelstunde lang köcheln lassen und gegen Ende der Garzeit zwei Esslöffel fein gehackter Thymianblätter unterrühren.

So könnte man die Zwiebelsuppe bereits ohne weiteres verspeisen -unvergleichlich besser schmeckt sie jedoch mit einem überbackenen Käsebrot als Ein-oder, besser gesagt, Auflage. Dazu je nach Belieben entweder ein gutes Schwarzbrot oder ein Stück Baguette mit einem intensiven, geriebenen Käse bestreuen – Vorarlberger Bergkäse eignet sich hervorragend -, im Backrohr goldbraun überbacken und anschließend auf der Suppe platzieren. Schnell essen, solange das Brot knusprig ist!