Jetzt geht die Pilzsaison los, machen wir also Schwammerlsoß!

GRUNDKURS KOCHEN / BEILAGEN, SAUCEN, VEGETARISCH | 20.6.2018
  

Foto: Barbara Tóth

Der Montagmorgengruß im Falter lautet derzeit nicht mehr nur: “Und, schönes Wochenende gehabt?”, sondern: “Und, was gefunden?”

Das “was” sind Pilze und Schwammerln, und beides gibt es derzeit dank der ungewöhnlichen Wetterlage zu finden, sofern man die Plätze kennt. Wir sagen nur: gen Süden, in Richtung Bucklige Welt, Wechsel und Semmering wird es spannend, mehr verrät der Schwammerl-und Pilzsucher traditionell nicht. Unter “Pilzen” versteht der Ostösterreicher Steinund Herrenpilze, unter “Schwammerln” Eierschwammerln.

Es gibt unzählige Arten, die Früchte des Waldes zuzubereiten, eine der einfachsten und vor allem auch für magere Ausbeuten geeignete ist die klassische Schwammerlsauce.

Dafür kann man alles, was man gefunden hat, verwenden. Klein geschnittene Zwiebeln (und nach Belieben auch ein wenig Knoblauch) in Olivenöl oder Butter ein paar Minuten anschwitzen, danach die in ähnlich große Scheiben geschnittenen Pilze hinzufügen.

Mit einem Schuss Weißwein ablöschen und zugedeckt etwa zehn Minuten sautieren. Danach großzügig Obers und frische Petersilie dazugeben und noch einmal zehn Minuten auf niedriger Flamme köcheln lassen. Die Sauce soll eine sämige, cremige Konsistenz bekommen.

Zum Schluss salzen und pfeffern (Salzflocken und frischer Pfeffer aus der Pfeffermühle machen sich da immer besser als Salz und Pfeffer aus dem Streuer) und ein wenig Sauerrahm einrühren. Bei Bedarf mit etwas Mehl binden. Dafür das Mehl mit Sauerrahm glattrühren und dann in die Sauce geben.

Dazu passen natürlich Nudeln, zum Beispiel Tagliatelle -oder einfach saftiges Sauerteigbrot.