Cremig, sämig, gar nicht ohne: Die Restverwertungsmaccherone

GRUNDKURS KOCHEN / PASTA | 24.1.2018
  

Foto: Barbara Tòth

Restlverwertungsessen sind eine eigene Kategorie der Basic-Küche. Oft entstehen an einem Sonntagabend aus dem, was sich in Speis und Kühlschrank noch auftreiben lässt, die nettesten Gerichte. Macaroni and Cheese etwa, ein Klassiker der amerikanischen Küche, der wegen seines Kaloriengehaltes ein wenig in Vergessenheit geraten ist.

Nudeln mit einer cremigen, dichten, würzigen Käsesauce gehen einfach immer.

Dafür sollten sich im Kühlschrank ein Restl an Milch, Butter, zumindest ein Ei und ein ordentliches Stück Käse (am besten Cheddar) finden. Pro Person zumindest 100 Gramm, das Rezept geht von sechs Personen aus. Wenn Senf auch noch da ist, umso besser. In der Speis suchen wir dann noch nach Nudeln (im Idealfall Makkaroni oder Hörnchen) und Mehl.

Jetzt kann es losgehen. Basis für Mac ’n’Cheese ist eine Bechamelsauce. Dafür schmelzen wie vier Esslöffel Butter und geben 30 Gramm Mehl dazu. Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren anschwitzen. Langsam etwa 600 Milliliter Milch dazugießen, ein bis zwei Teelöffel Senf dazugeben und unter Rühren etwa fünf Minuten einkochen lassen, bis die Sauce dicklich wird. Wichtig ist vor allem, dass sie am Boden des Topfes nicht anbrennt, also lieber weniger Hitze als zu viel geben.

Dann das Ei aufschlagen und vorsichtig mit etwa einer Tasse Bechamelsauce vermengen, zurückschütten und dann alles gut vermischen. Jetzt kommt der geriebene Käse dazu. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit den al dente gekochten Makkaroni vermischen und gleich servieren oder in eine gebutterte Form geben, noch einmal mit Käse bestreuen und im Ofen 20 Minuten überbacken.