Pizza wird noch etwas schmucker, wenn man sie dekoriert mit Zucker

GRUNDKURS KOCHEN / BACKEN, SÜßSPEISEN | 15.2.2017
  

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Süße Pizza? Man kann das für eine Geschmacksverwirrung halten. Man kann es aber auch ausprobieren und für gut befinden. Vor allem, wenn man Kinder zu bekochen hat. Die Kategorie “Mehlspeisen, die auch Hauptspeisen sind” und die von Palatschinken, Kaiser-und Grießschmarrn angeführt werden, erweitert die süße Pizza jedenfalls. Ich kostete sie an einem Ort, wo man Pizzakultur am wenigsten erwarten würde: im “Pizza 4P’s” in Hanoi. Dort hat der Japaner Yosuke Masuko gemeinsam mit seiner Frau Sanae eines der beliebtesten Lokale der Stadt eröffnet.

Süße Pizza muss dünn und knusprig sein. Für den Teig nehmen wir 250 Gramm griffiges Mehl und verkneten es mit zwei Teelöffeln getrockneter Germ oder etwa einem halben Würfel frischer Germ, einem Teelöffel Rohrzucker, einem Esslöffel Olivenöl und 180 bis 200 Milliliter lauwarmem Wasser. Ist er zu patzig, Mehl dazu. Ist er zu bröselig, Wasser. Eine Stunde gehen lassen.

Danach den Teig in vier Teilen zu Kugeln formen, zu dünnen Pizzen ausrollen, buttern, anzuckern. Das alles ist einfacher, wenn man es gleich auf dem Backpapier macht, auf dem man die Pizzen dann bei maximaler Hitze im Rohr bäckt. Mit hauchdünnen Apfelscheiben und/oder Rosinen und Nüssen belegen, noch einmal kurz ins Rohr und dann gleich servieren. Gut schmeckt eine Kugel Eis obenauf. Im “Pizza 4P’s” gab es dazu Camembert-Eis, mehr dazu nächste Woche.