In der Pfanne – gut geraten – wollen wir nun Spargel braten

GRUNDKURS KOCHEN / BEILAGEN, GEMÜSE, VEGETARISCH | 20.4.2016
  

Foto: Shutterstock

Er ist nicht nur das einzige Gemüse, das für derartig viele versaute Schenkelklopfer sorgt, dass ihm sogar schon ein ganzes Witzebuch gewidmet wurde (“Alles Spargel oder was?: Die heißesten Spargelwitze der Welt”) – ihm zur Ehren werden im Frühjahr auch allerorts Königinnen gekrönt.
Aber der Spargel hat auch eine dunkle Seite: gespritzte Billigware aus China und osteuropäische Erntehelfer, die auf westlichen Feldern oft für einen Bettel in der Erde wühlen, um die teure Pflanze auszustechen. Deshalb macht es Sinn, sich schlau zu machen, woher die Stängel kommen und unter welchen Bedingungen sie gezogen und geerntet wurden, ehe man zum großen Spargelvöllern schreitet. Ist das geklärt, sowie die Entscheidung zwischen Weiß und Grün gefallen, geht es ans Schälen. Wichtig: holzige Teile großzügig entfernen!
In einer großen beschichteten Pfanne einen Schluck nicht allzu kräftiges Olivenöl erhitzen und den Spargel -j e nach Dicke der Stängel – circa zwölf bis 15 Minuten anbraten. Eine gehäufte Handvoll Kirschtomaten am Stielansatz einritzen und fünf Minuten vor Ende der Garzeit zum Spargel geben und mitbraten. Alles mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und mit einigen Spritzern guten Balsamicos ablöschen. Auf die Teller schaufeln und großzügig mit Kürbiskernöl beträufeln. Wer kein Freund des schwarzen steirischen Öls ist, kann ersatzweise Parmesan oder Pecorino drüberreiben.