SOZIALDEMOKRATIE

Denkt an Positionen statt an Posten!

Barbara Blaha BARBARA BLAHA | 17.06.2015

Um keine Zweifel aufkommen zu lassen, eines vorweg: Die Öffnung der Sozialdemokratie zur FPÖ kommt politisch einem Bad in der Jauchegrube gleich. Diejenigen, die nun inner-und außerhalb der SPÖ plötzlich das Lied von der Öffnung zu den Blauen singen, müssen sich die Frage gefallen lassen, ob sie noch ganz bei Trost sind.

Es sind drei Argumente, mit denen Rot-Blau-Sympathisanten nun landesweit hausieren gehen: Zuallererst die These, dass, wenn die FPÖ Regierungsverantwortung übernimmt, sie nicht mehr mit dem Ausländerthema punkten könne, weil sie das Problem offensichtlich auch nicht lösen wird können. Zweitens das Schreckgespenst Schwarz-Blau: Wenn wir nicht mit der FPÖ koalieren, dann macht es die ÖVP. Gefolgt von der Annahme, dass die FPÖ der Sozialdemokratie in vielen sozialpolitischen Fragen näher stünde als die Volkspartei.

  731 Wörter       4 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren: