Verloren im Lockdown

E-Learning und Homeschooling haben die soziale Kluft an Wiens Schulen vergrößert. Wie haben Kinder aus benachteiligten Familien die Corona-Krise überstanden?

KIWI | 08.06.2020

Das Handy vibriert, eine unbekannte Nummer. Lena beäugt das Gerät skeptisch: „Was, wenn es eine Lehrerin ist?“ Große Überraschung wäre das keine, denn solche Anrufe erhält die 13-Jährige dieser Tage öfter. Lena geht in die dritte Klasse einer Neuen Mittelschule, seit Mitte März war sie nicht mehr dort. Erst war die Schule zu, und jetzt, wo der Schulbetrieb in Gruppen stattfindet, fehlt sie weiterhin. Lena ist das zweitälteste von acht Geschwistern, die jüngste Schwester ist gerade einen Monat alt, ein Frühchen. Eine Ansteckung wäre lebensgefährlich.

Also bleibt Lena zuhause. Zuhause, das ist ein riesiger Gemeindebau im Nordwesten Wiens. „Es ist noch immer ­ungewohnt, im Hof zu sein“, sagt Lena, schwarze Jeans mit großzügigen Löchern, weiße Turnschuhe, nachdenklicher Blick, bestimmter Tonfall. Wie alle Kinder und Jugendlichen in diesem Artikel heißt Lena eigentlich anders. Normalerweise hängt sie nachmittags oft bei McDonald’s ab, aber das geht jetzt nicht. Also sitzt sie auf der Bank bei der Wiese, umringt von ihrer Freundin Claudia, ihrem älteren ­Bruder Marc und dessen Freund Eric. Sie lutschen Kaktuseis, trinken Clever-Eistee und wischen alle paar Minuten auf ihren ­Handys herum.

Als ihres läutet, hebt Lena nicht ab, sondern erzählt weiter. Davon, wie mühsam sie es findet, zu Hause für die Schule zu lernen. Ihr fehle die Motivation, bei Fragen können die Eltern nicht weiterhelfen. Zwei Chatgruppen gibt es für ihre Klasse, in keine davon schreibt sie hinein oder antwortet auf Fragen. Weshalb Lena nun vermutet, dass der unbekannte Anrufer wieder einmal eine Lehrerin sein könnte.

„Coronaferien“, so bezeichnen Schülerinnen und Schüler gerne die Zeit von Mitte März bis Mitte Mai, in der an den Schulen nur auf Distanz unterrichtet wurde. Was wohl daran liegt, dass zwar eigentlich gelernt werden sollte, aber tatsächlich nicht viel weiterging. Und das trotz enormer Anstrengungen vieler Lehrer, die auf Fernunterricht umstellen und dabei darauf achten mussten, ihre Schüler nicht zu verlieren.

Dennoch hat sich, seit am 16. März während des größten Ausnahmezustandes seit 1945 landesweit die Schulen geschlossen wurden, die Kluft zwischen den sozialen Schichten vergrößert: Während die Kinder des Bildungsbürgertums die Epidemie zu Lernstoff zerlegten, geschickt auf verschiedenen virtuellen Kanälen surften, in Zoom-Konferenzen mit ihren Lehrern debattierten und Zeit mit ihren Eltern genossen, fehlte vielen Kindern aus benachteiligten Familien nicht nur die technische Infrastruktur, um am Online-Unterricht teilnehmen zu können, sie verloren auch den Überblick über Lernblätter und Tag-und-Nacht-Rhythmus.

Jene Kinder, die mit Vernachlässigung, Gewalt, Armut, Krankheit und Unsicherheit zu kämpfen haben, hat die Krise am stärksten getroffen. Während sich ihre Eltern oftmals in viel beklatschten, aber schlecht bezahlten systemrelevanten Jobs abrackerten oder sie angesichts von Hamsterkäufen, Schutzmasken und Ausgangsbeschränkungen wiederaufflackernde Traumata eigener Kriegs- und Fluchterlebnisse lähmten, blieben Kinder und Jugendliche während des Lockdown auf sich allein gestellt zurück.

Laut einer Lehrerbefragung des Instituts für höhere Studien (IHS) waren in den acht Wochen der Schulschließung etwa zwölf Prozent der Wiener Schülerinnen und Schüler schwer oder gar nicht erreichbar. Darunter gut ein Drittel jener Schüler, die bereits vor der Corona-Krise als Nachzügler eingestuft wurden. Doch der Kollateralschaden der Krise ist weit größer als nur ein paar nichtgemachte Hausübungen: Viele dieser Kinder und Jugendlichen waren im Lockdown Einsamkeit, Vernachlässigung und Gewalt ausgesetzt.

Da wäre zum Beispiel Denis, Schüler einer NMS. Der dünne, blasse Zwölfjährige war bereits im vergangenen Herbst in der Schule aufgefallen. Im Winter sei er nur mit kurzen Hosen und ohne Winterjacke unterwegs gewesen, erzählt die zuständige Schulsozialarbeiterin Maria Grausam. Zur Jause hatte er, wenn überhaupt, eine Scheibe trockenes Toastbrot mit; immer wieder hatte er blaue Flecken.

Denis’ Vater saß jahrelang im Gefängnis, nach seiner Entlassung vor zwei Jahren verschwand er von der Bildfläche. Der Bub lebt mit seiner Großmutter, seiner Mutter, deren Lebensgefährtem, vier kleineren Geschwistern und zwei Hunden auf engstem Raum. Die Mutter arbeitet viel, putzt, kassiert im Supermarkt, und wenn sie zuhause ist, gibt es immer wieder heftigen Streit mit ihrem Freund. Oft ist die Polizei da.

Denis verletzt sich selbst. Die Schulpsychagogin vermutete eine psychische Erkrankung. In langen Gesprächen gelang es, die Mutter davon zu überzeugen, dass ein Aufenthalt in einem Rehabilitationszentrum für Denis eine gute Idee wäre. Wochenlang bemühte sich Maria Grausam gemeinsam mit der Kollegin um einen Reha-Platz. Die Aussicht, der Situation zuhause zu entkommen, ließ Denis aufblühen. Mitte März sollte es losgehen, die Koffer waren gepackt. Dann kam Corona und Rehabilitationsaufenthalte wurden auf unbestimmte Zeit verschoben.

Wochenlang haben Grausam und ihre Kolleginnen und Kollegen Kindern nachtelefoniert. „Auf der ersten Liste der 110 Wiener Schulen, die wir betreuen, waren 194 Schülerinnen und Schüler als nicht erreichbar geführt“, erzählt die Schulsozialarbeiterin. „159 haben wir innerhalb einer Woche erreicht.“ Die Krise hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig die Arbeit des psychosozialen Schulbetreuungspersonals ist.

Mit Beginn des Schuljahres hatte man landesweit die Zahl der Schulsozialarbeiter von 146 auf 105 reduziert, in Wien dann langwierig um eine Lösung zur Rettung der eingesparten Posten gerungen. Während der Corona-Krise wurden zwar jeden Monat acht neue Schulsozialarbeiter eingestellt, das Vollzeitäquivalent der fehlenden 27 Stellen ist aber immer noch nicht erreicht und die Arbeitsbedingungen sind nach wie vor schlecht. Dennoch wären viele ihrer Kolleginnen und Kollegen bereit gewesen, während der Krise an die Schulen zu gehen und Hausbesuche zu machen, erzählt Grausam. „Es war uns aber nicht erlaubt.“ Also versuchten sie, den Kindern und Jugendlichen so gut es eben ging über Telefon, Mail und Whatsapp-Nachrichten aus der Ferne eine Struktur zu geben.

Was durchaus nervig ist, aber insgeheim oft dankbar angenommen wird. Zurück im Hof des Gemeindebaus entscheidet sich Lena nach einigem Zögern, die unbekannte Nummer zurückzurufen. Es ist ihre Englischlehrerin. Eine Rüge? Nein, Lena hat ihr versehentlich eine Nachricht geschickt, nun will sie wissen, ob alles in Ordnung ist.

Das Smartphone, das ist nicht nur Le­nas Verbindung zur Welt außerhalb des Gemeindebaus, es ist auch ihr Schreibtisch. Ihre Hausübungen macht sie entweder darauf – die Schule nutzt die Lern-App Anton – oder in ihren Schulbüchern. So verlangen es ihre Lehrer.

Auf Lernplattformen anmelden, Dokumente hochladen, am Computer tippen, das sind Dinge, die viele Kinder nie gelernt haben. Eine Studie des Instituts für Psychologie an der Universität Wien zu Homeschooling-Erfahrungen von Schülern zeigte, dass jeder sechste Schüler keinen eigenen Computer oder Laptop besitzt. Mit ein Grund, warum die meisten sogenannten Brennpunktschulen bereits nach der ersten Woche vom virtuellen Klassenraum auf niederschwelligere, analoge Abholstation umstiegen, wo die Kinder und deren Eltern ausgedrucktes Lernmaterial abholen konnten.

Für viele galt es, weitere Hürden zu überwinden: Enge und Lärm in den Wohnungen, chaotische Tagesabläufe und mangelnde Unterstützung. Ruhe, Ordnung und Struktur – das sind Privilegien, die am bevorzugten Ende des sozialen Spektrums zuhause sind. Doch selbst dort kämpften manche Schüler und Eltern mit dem Heimunterricht.

„Unsere Forschungen haben gezeigt, dass selbstorganisiertes Lernen in der Schule nicht ausreichend gefördert wird“, sagt Christiane Spiel, die den Bereich Bildungspsychologie an der Fakultät für Psychologie der Universität Wien begründet hat. Natürlich ist es auch eine Altersfrage; je älter, desto besser können Kinder ihre eigenen Fähigkeiten einschätzen. Was weiters hilft, sind Vorbilder, etwa die eigenen Eltern.

Es war Spiels Forschungsteam, das im April über 8000 Schüler zu ihren Homeschooling-Erfahrungen befragt hat. Die größten Herausforderungen: keine mündlichen Anleitungen zu erhalten, nur schwer Nachfragen stellen zu können und die selbständige Strukturierung des Lernens. Wer geduldige große Geschwister oder kundige Eltern zu Hause hat, ist da im Vorteil. Wer die nicht hat, sucht sich andere Hilfestellungen – oder gibt auf.

Billardtisch und Wuzler, eine beachtliche Brettspielsammlung, grün und orange gestrichene Wände. Blitzeblank und gähnend leer ist das Jugendzentrum Wienerberg. Noch dürfen die Jugendlichen hier nicht hinein, Programm gibt es aber trotzdem. Es findet auf dem Smartphone statt, das Lia Böhmer, Leiterin der Einrichtung, in der Hand hält: „Unser Team war eingedeckt mit Hausaufgabenhilfe“, erzählt die 30-Jährige. „Wir haben uns die Aufgaben hin- und hergeschickt. Wer kennt sich aus mit Physik?“ Dass Hausaufgabenhilfe flächendeckend nachgefragt wurde, war beim Verein Wiener Jugendzentren, der von der Stadt Wien finanziert wird, neu. „Die Jugendlichen kommen sonst eher her, um Abstand von der Schule zu gewinnen“, sagt die Vereinsgeschäftsführerin Ilkim Erdost. Angenommen wurden die Online-Angebote – so wurden beispielsweise auf der Plattform Discord eigene Räume für Hausaufgabenhilfe eingerichtet – deutlich häufiger von Mädchen als von Burschen. Ähnlich wie im Analogen, so Erdost, wo Mädchen gezielt bei Aktivitäten mitmachen und Burschen lieber im offenen Raum abhängen. Zu denen ist der Kontakt vorerst verloren. Erst seit kurzem sind die Sozialarbeiter wieder im Grätzel unterwegs.

„Der Rückzug aus dem öffentlichen Raum hat Jugendlichen nicht gutgetan“, sagt Erdost. Denn zuhause gibt es bei vielen keine Eltern, die zu gemeinsamen Yoga-Stunden oder Lese-Challenges animieren. So blieb oft nur eines: der Bildschirm.

Lena schaut entweder vormittags Netflix und macht nachmittags ein paar Aufgaben für die Schule oder umgekehrt. Sie gehört also zu jenen, die sich ihre Zeit einteilen können. Ihr 15-jähriger Bruder zockt gerne, Fort­nite und Minecraft, letzte Nacht bis vier Uhr morgens. Fortnite ist ein Computerspiel, das online stattfindet. In Teams bauen die Spieler Festungen und verteidigen sich gegen andere.

Es ist auch das Lieblingsspiel des neunjährigen Ahmed. Das war es natürlich auch schon vor Corona. Neu ist, dass sich auch seine drei älteren Schwestern dafür und für seine Playstation interessieren. „Ich durfte den Controller nicht mehr anfassen“, sagt er mit verzweifeltem Unterton.

Vor fünf Jahren sind die vier Geschwister und ihre Eltern aus dem Irak nach Wien gekommen, der Couchtisch ihrer Währinger Wohnung birst beinahe unter den Mehlspeisen und Süßigkeiten, Überbleibsel vom Zuckerfest. Fünf Wochen lang haben sich die Geschwister gar nicht aus dem Haus getraut, jetzt hat jeder ein paar Tage Schule pro Woche. „Wenn ich laufe, bin ich jetzt schnell außer Atem“, sagt die 13-jährige Zohra, die vor der Schulschließung jeden Tag zwei Stunden Sport gemacht hat. Sie hat nun Angst, dick zu werden.

Längst nicht alle Familien mit Fluchterfahrung haben die Zeit der Ausgangsbeschränkungen so gut überstanden wie Ahmed und seine Schwestern. Erinnerungen an Krieg und Not kamen hoch, Sprachschwierigkeiten verstärkten die Angst. „Hauptsächlich haben wir aufgeklärt, was erlaubt ist und was nicht“, erzählt Christine Scholten, deren Verein Nachbarinnen zurückgezogen lebende Migrantinnen und Migranten begleitet und zu integrieren versucht. Wer ohnehin schon kaum Kontakt zur Außenwelt hatte, wurde in den vergangenen Wochen noch stärker isoliert; Beziehungen, die zu Gewalt neigten, wurden noch gewalttätiger.

„In diesen Familien müssen die vergangenen Wochen die Hölle gewesen sein“, sagt Maria Grausam. Oft nahmen die überforderten Eltern den Kindern zur Strafe das Handy weg, sie waren somit nicht erreichbar, konnten auch nicht im Notfall um Hilfe rufen. Für die Schulsozialarbeiterin eine schwierige Situation: Weil auch das Jugendamt die Hausbesuche stark eingeschränkt hatte, blieb manchmal nichts anderes, als direkt die Polizei zu alarmieren – und ein mitunter über Jahre langsam aufgebautes Vertrauensverhältnis zu riskieren.

So auch im Fall von Denis: Die Streitereien zwischen der Mutter und ihrem Lebensgefährten eskalieren immer öfters. Ein erster Beratungstermin beim Jugendamt ist erst Ende Mai möglich. Inzwischen verzweifelt Denis: Alle Hoffnungen, die er an die Reha geknüpft hat, sind dahin. In die Schule darf er auch nicht – seine Großmutter leidet an der Lungenkrankheit COPD und zählt somit zur Risikogruppe. Er vermisst seine Freunde. Die Schule organisiert für den Buben einen Laptop. Zunächst schickt Denis seine Arbeitsaufträge pünktlich, dann verspätet und unvollständig. Denis ist bei den Hausübungen auf sich alleine gestellt, zuhause zu lernen fällt ihm schwer.

Die kleinen Geschwister sind laut, wild und bis spätabends wach. Schlafen sie endlich, würden die Erwachsenen zu schreien beginnen, erzählt Denis der Schulsozialarbeiterin. Er hat kein eigenes Zimmer, keine Tür, die er hinter sich zumachen könnte.

Auch auf seinen Lieblingsplatz im Hof, auf die Bank unter der alten Kastanie, kann er nicht ausweichen, weil dort meistens andere Kinder sind, zu denen die Mutter ihm den Kontakt verbietet. Schließlich könnte er die Großmutter anstecken.

Die Krise hat auf bestehende Brennpunkte wie ein Brandbeschleuniger gewirkt. Fragt man den Wiener Bildungsdirektor Heinrich Himmer nach seinem Befund zu den acht Wochen Schulausfall, so fällt dieser nüchtern aus: Viele habe der Heimunterricht schwer überfordert und massiv belastet.

Alleine für die 12.000 außerordentlichen Schülerinnen und Schüler an den Wiener Volksschulen hätte das Homeschooling mit Sicherheit Nachteile gebracht.

Die Schulen brauchten künftig mehr Personal, mehr Psychologen, Psychagogen, Sozialarbeiter, die wie Maria Grausam den Kindern und ihren Familien durch die Krise helfen. „Das wird in der kommenden Zeit noch viel notwendiger sein.“ Derweil ist ein Ausbau jedoch nur zum Teil erfolgt, schließlich ist die Finanzierung immer noch ein ungelöster Konflikt zwischen Bund und den Bundesländern.

„Wir haben nur noch ein paar Schultage, in denen es nicht mehr darum geht, Versäumtes nachzuholen. Wir müssen die Zeit nutzen, um herauszufinden, wer Unterstützung für das nächste Schuljahr braucht, etwa in Form von Sommerschulen.“ Es gehe darum, schnell Arbeitspakete für die Ferienzeit zu organisieren.

Besonders um die 4500 Jugendlichen, die eine Polytechnische Schule besucht hatten, mache er sich Sorgen, sagt Himmer: „In den vergangenen Wochen wurden viele Zusagen für Lehrstellen zurückgezogen. Wir versuchen gerade zusammen mit dem Waff, der Arbeiterkammer und der Stadt Wien überbetriebliche Lehrstellen zu schaffen.“ Die Poly-Schüler wären die Ersten, die durch Corona Zukunftsperspektiven verlieren würden.

Corona hat gezeigt, dass die Schule als physischer Ort, in dem soziale Unterschiede aufgefangen werden können, eine zentrale Rolle spielt. Für viele Kinder ist sie eine Verschnaufpause von einem gefährlichen Zuhause. Lockdown und Social Dis­tancing machten aus einer Risikogruppe eine Hochrisikogruppe. Das Virus ist für die Kinder und Jugendlichen die kleinere Gefahr als die sozialen Folgen, die sie möglicherweise ein Leben lang prägen werden.

Der 18. Mai wäre auch Denis’ erster Schultag gewesen. Doch Denis fehlt. Schon während der zwei Wochen zuvor hat ihn die Schulsozialarbeiterin nicht mehr erreicht. Seine Mutter hat ihn bis zum Sommer entschuldigen lassen, aus Sorge vor einer Ansteckung.

ANNA GOLDENBERG, BIRGIT WITTSTOCK | STADTLEBEN | FALTER 23/20 | 03.06.2020