Bauch, Bein, Po: Kreisky legen im Loft auf

KATHARINA SEIDLER | 04.04.2019   

Was hören Musikerinnen und Musiker privat? Websites und Radiosender weltweit stellen diese Frage regelmäßig und erstellen Playlists für Fans und solche, die es noch werden wollen. Was ist aber besser, als die handverlesenen Lieblingslieder der Stars daheim zu hören? Genau, die Bandmitglieder live beim Auswählen und Auflegen zu erleben. So geschieht es regelmäßig beim 2000s Club, der sich samstags im Loft mit dem konzeptuell verwandten 90ies Club abwechselt. Nicht nur Studierende freuen sich dort über Hits von Strokes bis Lady Gaga und Missy Elliot, verlegt von wechselnden DJs aus der heimischen Indie-, Hip-Hop- und Popmusikszene. Am Samstag, 6.4., hat man dort die seltene Möglichkeit, den Tanzmusikgeschmack der fantastischen Band Kreisky kennenzulernen. Die Lyrics aus ihrem jüngsten Trennungssong kann man für diese Nacht beim Tanzen einfach uminterpretieren: „Du bist beim Bauch, Bein, Po – mindestens bis vier.“

VORSCHAU

DONNERSTAG (4.4.): Im Rhiz malt Soho Rezanejad mit schwerem Darkwave und EDM, und im Gartenbaukino wird das Designfestival Forward u.a. mit Beats von B.Visible eröffnet. Die Berliner DJ und Radiohost wht_distance hantelt sich im Celeste von Slow Techno zu Leftfield Disco, und ISAbella serviert dem Sass Acid House.

FREITAG: Sowohl im GrillX als auch in der Fluc Wanne gedenkt man Kurt Cobains zum 25. Todestag. Der Franzose D.K. verhext das Celeste mit New-Age-iger, kosmischer Disco und Ambient, Sedvs und Zosima bringen im Au Techno, Industrial und EDM zusammen, und Vig0 versüßt Queer Crisp im Club-U mit Italo Disco und Pop. Der Experimental-Elektronik-Freigeist Jesse Osborne-Lanthier verdreht Köpfe im Rhiz, und Albert van Abbe ravt und ballert Techno im Werk. House- und Techno-Superstar Maceo Plex wendet sich nach vielen Ibiza-Nächten wieder mehr den normalen Clubs wie der Grellen Forelle zu, und der Londoner Clubmusik-Grandseigneur Craig Richards macht einen Ausflug von seiner Fabric-Residency in die Pratersauna.

SAMSTAG: Das mysteriöse Duo 999999999 haut der Forelle Acid und staubtrockenen Techno um die Ohren, Romance to the Front versprüht im Celeste Frühlingsgefühle etwa mit Rio-Reiser-Interpretationen von Philipp Plessmann. Die Clubs No Drama und Disorder tun sich im Werk für eine Runde Advanced Techno zusammen.


Flyer der Woche ausgesucht von Lisa Kiss

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