BEST OF VIENNA – Tipps

Patara

Petersplatz 1
1010 Wien

Telefon: 99 71 93 80
Web: www.patara.at
Öffnungszeiten: Mo-Sa 12-15 Uhr und 18-23 Uhr

BEST OF VIENNA 2/2010 (Essen & Trinken)
Wer sich ans Förderband einer Sushi-Bar setzt oder das Buffet eines Chinalokals stürmt, der kennt das Geschäftsprinzip: Viel essen, wenig bezahlen. Und vom Wein bloß die Finger lassen, denn der könnte Kopfschmerzen bereiten. Asiatisch und billig scheinen zwei miteinander verknüpfte Wörter zu sein. Aber gibt es auch noble Asiaten – und woran erkennt man sie? „Am Geschmack!“, antwortet Stefan Draxler, der Manager des thailändischen Patara am Wiener Petersplatz und ergänzt: „Denn unsere Küche ist authentisch und das schmeckt man.“ Alle Köche des Patara stammen aus Thailand und haben Tradition und Kochkunst verinnerlicht. Sie sorgen dafür, dass landesübliche Speisen wie Wasserkresse, Curry mit Ente oder Hühnerbrust mit Garnelen authentisch zubereitet werden. „Wenn Sie beim Asiaten ums Eck einen Papaya-Salat essen, dann sind meistens mehr Karotten als Papaya drin, und das ist nicht authentisch.“ Das Patara versteht sich als Nobelrestaurant und ist das neunte einer weltweiten Kette, die sich von Bangkok über Singapur bis nach London zieht. Seit heuer macht es den anderen Wiener Nobelasiaten Konkurrenz. Die Preise der Speisekarte sind hoch, Menüs gibt es für 30 Euro aufwärts. Wie sieht es mit Angeboten der Billigasiaten aus? „Die Frage ist, was ich dort für mein Geld bekomme. Denn wenn ich wenig bezahle, darf ich mir auch nur wenig erwarten“, reagiert Draxler auf diese Form der fernöstlichen Lokalphilosophie und erklärt, wie die Preise in billigen Asia-Restaurants zustande kommen: „Dort werden zum Beispiel billige Hühner aus der Batterie verarbeitet. Man verkauft niedrige Qualität und die kostet nicht viel.“ Das Patara verwende qualitativ hohe Zutaten und das mache den Preis aus: „Wir sind schon teuer, aber bei uns bekommt man um das Geld auch anständige Portionen“, beteuert er, zückt die Weinkarte, deutet auf die österreichischen Winzer und sagt: „Es ist übrigens ein Klischee, dass es beim Asiaten keine guten Weine gibt.“

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